Dortmund, 31.03.2017, von Peter Stoiber

Hausexplosion in Dortmund Hörde

Am Freitagmorgen des 31.03.2017 ist gegen 8:50 ein Mehrfamilienhaus durch eine Explosion zerstört worden. Der obere Teil des Hauses wurde beinahe komplett zerstört und es ist somit einsturzgefährdet. 8 THW-Ortsverbände aus der Region waren alarmiert worden und sind nach Dortmund-Hörde ausgerückt.

Bilder THW Do

15:00 Uhr

Unser Ortverband wurde um 10:35 Uhr  neben 7 weiteren Ortverbänden aus der Region alarmiert. Der Grund der Explosion ist zum gegebenen Zeitpunkt noch unklar. Die Polizei bestätigte, dass eine Person schwerverletzt ist und eine Frau noch vermisst wird. Durch die Wucht der Explosion wurden angrenzende Gebäude und geparkte Autos, durch  Trümmerteile beschädigt. Laut der Dortmunder Netz GmbH (Donetz) sind Gasverteilerleitung und Hausanschluss intakt.

Aufgrund der großen Beschädigungen des Gebäudes,  hat der GFB (Geschäftsführerbereich) Dortmund verschiedene Ortverbände alarmiert. Kamen-Bergkamen und Hattingen sind mit ihrem ASH (Abstützsystem Holz) ausgerückt. Der OV Dortmund übernahm die Führung der THW-Einheiten. Bochum und Witten entsendeten ihre Baufachberater zum Einsatz. Remscheid und Beckum sind mit ihrem ESS (Einsatzsicherungs-System) zum Einsatzort ausgerückt. Der OV Unna ist mit der Fachgruppe Ortung vor Ort.

Alle Ortsverbände des THW versuchen in Zusammenarbeit mit weiteren Rettungskräften von der Feuerwehr eine Vermisste Frau zu finden.

Das Technische Hilfswerk ist bis in den frühen Abend mit 56 Einsatzkräften beim Unglücksort. Weitere verlässliche Informationen zum Einsatzverlauf konnten bis 18.00 Uhr noch nicht mitgeteilt werden, da sich der Einsatz bis in die späte Nach hineinziehen wird.

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18:00 Uhr

Bisher wurde bekannt gegeben, dass die Ortsverbände Kamen-Bergkamen und Hattingen 2 Bocksprengwerke errichtet haben. Ebenso wurden von den Kameraden aus Beckum und Remscheid zwei Einsatzstellensicherungssysteme in den Einsatz gebracht und leichte Räumarbeiten wurden von der Fachgruppe aus Dortmund durchgeführt.

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9:30 Uhr  - Update - 

Die neusten Entwicklungen.

Nachdem die Rettungskräfte die Suche in der Nacht einstellen mussten, haben sie am Samstagmorgen die Suche nach der vermisssten Frau wieder aufgenommen. Leider wurde sie kurz darauf, gegen 7:00 Uhr tot aufgefunden.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei sind nun eingeleitet. Als Ansprechpartnerin für dieses Unglück ist die zuständige Staatsanwältin Sandra Lücke

Der OV Kamen-Bergkamen teilt hiermit seine tiefe Anteilname mit. Alle Helferinnen und Helfer unseres Ortverbandes empfinden tiefes Beileid für die Familie der Verstorbenen und wir wünschen den anderen Verletzten eine vollständige und schnelle Genesung. 

 

Weitere Bilder zum Einsatz und dessen Geschehen sind hier zu finden.

 

 

 

 

 


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